1.)    Was ist der Unterschied zwischen den Berufsbildern: Psychologe*in, Klinische*r Psychologe*in, Gesundheitspsychologe*in, Psychotherapeut*in, Psychiater*in, Heilpraktiker*in, Dipl. Lebens- und Sozialberater*in und psychologische*r Berater*in?
Psychologe*in:
Sind Menschen, welche das Universitätsstudium der Psychologie abgeschlossen haben. In Österreich, in Innsbruck, ist das Psychologiestudium ein naturwissenschaftliches Studium und umfasst ein 5-jähriges Regelstudium. Bereits im Studium kann eine Spezialisierung erfolgen, je nachdem worauf der Fokus gelegt wird. Sie sind NICHT berechtigt selbständig psychisch kranke Menschen zu untersuchen oder diese zu behandeln. Sie finden sich also hauptsächlich im Angestelltenverhältnis und dort in unterschiedlichsten Bereichen (z.B.: Klinik, Wirtschaft, Personal, Forschung, …).
Klinische*r Psychologin*e:
Absolventen*innen des Psychologiestudiums, die die Zusatzausbildung des Klinischen Psychologen abgeschlossen haben, ist es laut Gesetz erlaubt, selbständig psychisch kranke Menschen zu untersuchen oder zu behandeln. Die postgraduelle Ausbildung umfasst einen über ca. 1 bis 2 Jahre dauernden theoretischen und praktischen Teil mit begleitender Supervision. Ihre Aufgabengebiete sind im Speziellen die Diagnostik und die Behandlung sowie Beratung psychischer Störungen. Sie setzen ihre Behandlung konkret an dem jeweiligen Problem bzw. der jeweiligen Störung an und stützen ihre Vorgangsweise auf sorgfältige Untersuchungen und wissenschaftliche Theorien.
Gesundheitspsychologe*in:
Absolventen*innen des Psychologiestudiums, die die Zusatzausbildung des Gesundheitspsychologen abgeschlossen haben. Die postgraduelle Ausbildung umfasst einen über ca. 1 bis 2 Jahre dauernden theoretischen und praktischen Teil mit begleitender Supervision. Gesundheitspsychologen*innen beschäftigen sich vor allem mit präventiven Ansätzen zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit, der Verhütung von Krankheiten und im Falle einer bereits eingetretenen Erkrankung auch mit deren Behandlung zur Vorbeugung neuerlicher Krankheiten. Auch sie dürfen selbstständig tätig sein.
Psychotherapeut*in:
Die Rahmenbedingungen der Ausbildung sind gesetzlich geregelt. Die Ausbildung setzt einen abgeschlossenen Grundberuf voraus, welcher aus den verschiedensten Bereichen kommen kann, z.B.: Psychologe*in, Arzt*Ärztin, Pädagoge*in, Sozialarbeiter*in, Krankenschwestern*pfleger, Kindergärtner*in, Lehrer*in, … Anschließend folgt das Propädeutikum, welches ca. 2 Jahre andauert und an diesem folgt dann das Fachspezifikum, welches je nach Fachrichtung, durchschnittlich zwischen 4 und 7 Jahre benötigt. Derzeit sind 23 Psychotherapiemethoden in Österreich wissenschaftlich anerkannt. Ab Herbst 2026 gibt es neue Ausbildungsrichtlinien, so das dieser Beruf ausschließlich über ein vorangegangenes Studium zu erreichen ist.
Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen und psychosomatisch bedingten Erkrankungen und Leidenszuständen. Das konkrete Ziel einer Psychotherapie ist nicht vorgegeben, sondern wird zu Beginn der Behandlung zwischen Psychotherapeuten*in und Klienten*in besprochen. 
Psychiater*in:
Sind Fachärzte*innen für Psychiatrie und Neurologie. Sie haben die Facharztausbildung in Psychiatrie und Neurologie absolviert und sind somit Ärzte, die sich auf die Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen und Krankheiten spezialisiert haben. Sie sind für die Behandlung mit Medikamenten und Apparaten sowie anderen Methoden zuständig. Das Ärztegesetz regelt alle Einzelheiten. 
Heilpraktiker*in:
Werden in Deutschland Menschen bezeichnet, welche die Heilkunde berufs- oder gewerbsmäßig ausübt, ohne als Arzt oder Psychotherapeut ausgebildet zu sein. In der Regel handelt es sich dabei um alternativmedizinische Praktiken. Die Ausübung der Heilkunde als Heilpraktiker bedarf in Deutschland der staatlichen Erlaubnis; im Gegensatz zu Ärzten müssen Heilpraktiker jedoch lediglich nachweisen, dass sie keinen Schaden verursachen und nicht, dass sie tatsächlich heilen können. Der Heilpraktiker übt seinen Beruf eigenverantwortlich aus und zählt zu den freien Berufen. 
Seit 1975, mit Inkrafttreten des Kurpfuscher Paragraphen, ist es den Heilpraktikern in Österreich verboten gewerblich tätig zu sein. Wer für seine Heiltätigkeit Geld verlangt, ohne ein Arzt zu sein, wird bestraft (sofern ihn jemand anzeigt).
Dipl. Lebens- und Sozialberater*in (LSB):
Ist ein gebundenes und bewilligungspflichtiges Gewerbe. Für die Erlangung des Gewerbescheins ist eine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung notwendig. LSB braucht eine mindestens zwei - dreijährige Ausbildung und supervidierte Praxiszeiten. Nach Prüfung ist auch eine individuelle Befähigung möglich, da Teile einschlägiger Vorausbildungen (z.B. Psychologiestudium) anerkannt werden. LSB-Ausgebildete dürfen zum Unterschied des Psychiaters, klinischen Psychologen und Psychotherapeuten nur mit gesunden Menschen arbeiten. Lebensberatung sieht ihren Schwerpunkt in der Gesundheitsvorsorge und unterstützt Personen, Paare, Familien und Gruppen bei der Verbesserung ihrer Lebensqualität. Sie versteht sich als Hilfestellung und Angebot für Menschen, die unter den alltäglichen Belastungen oder Krisensituationen leiden, die für ihr Leben neue Richtungen und Wege suchen oder sich persönlich weiterentwickeln wollen.
Psychologische*r Berater*in:
Neben der ursprünglichen und klassischen Bezeichnung Lebens- und Sozialberatung hat sich in den letzten Jahren auch der Begriff Psychologische Beratung etabliert. Die Psychologische Beratung ist in Österreich ein geschütztes Gewerbe und streng reglementiert. Neben einer umfassenden Ausbildung mit Schulung und Training der Gesprächsführung, haben Psychologische Berater eine erhebliche Stundenanzahl an zusätzlicher fachlicher Tätigkeit, wie beispielsweise Praktika, vorzuweisen, um in Österreich die Gewerbeberechtigung für Lebens- und Sozialberatung zu erhalten und somit auch in freier Praxis tätig sein zu dürfen. Psychologische Berater unterliegen selbstverständlich der Verschwiegenheitspflicht. 
Die Psychologische Beratung umfasst ein weites Feld und man versteht darunter ganz allgemein die Beratung, Betreuung und Unterstützung von Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen. Im Sinne der WHO-Gesundheitsdefinition ist die Psychologische Beratung eine präventive Tätigkeit, die die Erhaltung des geistigen, seelischen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens fördert. Die Psychologische Beratung gehört somit neben der Medizin, der Psychotherapie und der Psychologie zu den vier Säulen der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitspolitik in Österreich. Daraus geht gleichzeitig hervor, dass die Psychologische Beratung keine der genannten Säulen ersetzt oder damit gleichgesetzt werden kann.


2.)    Was bedeutet Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision?
Psychotherapeut*Innen in Ausbildung unter Supervision (i.A.u.S.) befinden sich in der letzten Phase der Psychotherapie-Ausbildung, am Ende des Fachspezifikums, und können bereits selbstständig in freier Praxis arbeiten, unter Supervision, d.h. sie werden von erfahrenen Psychotherapeut*innen begleitet und beraten. Sie haben somit eine Supervisionspflicht! ACHTUNG:  Ab 2026 heißt es nicht mehr in Ausbildung unter Supervision, sondern "in Fachausbildung unter Lehrsupervision“.


3.)    Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen: beraten, behandeln, therapieren, coachen, trainieren, entwickeln?
Der Berater analysiert zuerst das Problem und bietet dem Kunden ein vorgefertigtes Lösungskonzept angepasst auf die kundenspezifische Situation. Die Grundlage für die ausgearbeiteten Lösungsvorschläge bilden die Analyse und Erfahrungswerte des Beraters. Bei einer Beratung handelt es sich also, um einen Informationstransfer, welcher sachorientiert und erklärend ist. Hilft dem Menschen seine Möglichkeiten zu nützen! Hier wird auf konkretes Problem / Situation geschaut und es wird Ressourcenorientiert gearbeitet. 
Behandelt und / oder therapiert werden Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Personen, welche ein Leiden verspüren, welches sie lindern oder heilen wollen. Dies ist nur ausgewählten Berufsgruppen, mit spezialisierten Ausbildungen, vorbehalten. Genaueres hierzu finden Sie unter der Frage:
Was ist der Unterschied zwischen den Berufsbildern: Psychologe*in, Klinische*r Psychologe*in, Gesundheitspsychologe*in, Psychotherapeut*in, Psychiater*in, Heilpraktiker*in, Dipl. Lebens- und Sozialberater*in und psychologische*r Berater*in?
Personal Coach coacht bei persönlichen Anlässen und diese können sehr vielfältig sein. Das können z.B. Konflikte im privaten Umfeld sein, Beziehungsthemen, Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation oder das Gefühl, eine Blockade zu erleben oder bei einem bestimmten Thema festzustecken. Häufig spielen Themen wie Work-Life-Balance, Überforderung oder Karriereentwicklung eine Rolle, Unsicherheit, Unklarheit, Entscheidungsprobleme oder auch körperliche Symptome. Hier wird kein Heilungsprozess angestrebt, sondern Ergebnisse.
Trainer*innen haben auf einem bestimmten Gebiet ein spezielles Fachwissen erworben und geben diese Expertise in Form von Schulungen, Seminaren, Trainings, Vorträgen und Workshops an andere Personen weiter. Auch fremde Wissensinhalte können sie aufgrund einer fundierten didaktischen Ausbildung professionell vermitteln. Coaching und Training sind unterschiedliche Berufsbilder, die sich gleichzeitig sehr gut und sinnvoll miteinander kombinieren lassen.
Bei der Persönlichkeitsentwicklung und / oder Selbsterfahrung wird dem Menschen geholfen die eigenen Fähigkeiten zu erweitern und bietet Raum für die individuelle Weiterentwicklung. Sie stellt eine wertvolle Auseinandersetzung mit sich selbst dar, die dazu beiträgt, das eigene Erleben und damit auch das eigene Verhalten zu erkennen und wenn gewünscht zu verändern. Als Selbsterfahrung bezeichnet man das Kennenlernen und Reflektieren über das eigene Erleben und Agieren in Interaktion mit anderen Menschen.

4.)    Was versteht man unter Existenzanalyse und Logotherapie?
Existenzanalyse und Logotherapie ist eine von 23 möglichen und gesetzlich anerkannten Therapierichtungen in Österreich. Sie gehört zu den humanistisch‐existenzielle orientierten Fachrichtungen. Begründet wurde diese von V. Frankl und weiterentwickelt von A. Längle.
Logotherapie (V. Frankl) ist die Begleitung und Unterstützung mit praktischen Hilfestellungen in der Sinnsuche, arbeitet in erster Linie ressourcenorientiert, versucht das Ich zu stärken und ihm den Zugang zu seiner geistigen Kraft aufzumachen bzw. offen zu halten. Logotherapie ist ein Spezialgebiet der Existenzanalyse das sich der Analyse, Prophylaxe und Therapie von Sinnproblemen und insbesondere der Behandlung von Sinnverslust widmet.
Existenzanalyse (A.Längle) ist eine Psychotherapiemethode, die das Ziel hat den Menschen zu befähigen, mit innerer Zustimmung zum eigenen Handeln und Dasein leben zu können. Existenzanalyse geht davon aus dass sich Leben erfüllt anfühlt, wenn es mit innerer Zustimmung gelebt werden kann. Ziel der Existenzanalyse ist es den Menschen zu einem Leben in Freiheit und Verantwortung zu begleiten. Die Existenzanalyse ist eine psychotherapeutische Methode und betrachtet die Menschen als Einheit und Ganzheit von Körper, Seele und Geist. Die Existenzanalyse versucht dem Menschen zu einem sinnvollen und lebendigen Leben zu verhelfen. Der Mensch darf und soll seine Umgebung und auch sich selbst, mit Hilfe der Existenzanalyse, intensiver und bewusster wahrnehmen und auch auf die Bedürfnisse derer eingehen.
Die Existenzanalyse ist ein Therapieansatz welcher sich auf 4 Grundmotivationen stützt: 
1. GM: Kann ich leben?     hier geht es um Dasein können, durch Raum, Halt und 
      Schutz
2. GM: Will ich leben?      hier geht es um Verbundenheit, durch Nähe, Zeit und                      Beziehungen
3. GM: Darf ich leben?      hier geht es um Selbtsein, durch Wertschätzung, Beachtung
     und Gerechtigkeit 
4. GM: Soll ich leben?      hier geht es um den Sinn, durch ein Tätigkeitsfeld, Werte in 
     der Zukunft und Zusammenhänge
Dem Klienten kann geholfen werden, bei seinen versch. Anliegen, indem der Dialog zwischen ihm und sich selbst bzw. ihm und der Welt gestärkt wird. 
Diese oben angeführten Informationen, und Vertiefendes, finden Sie auf der Homepage der GLE Österreich, unter der Rubrik „Existenzanalyse & Logotherapie“ und auf der Webseite GLE International unter der Rubrik „Existenzanalyse“ (Juni, 2022).

5.)    Wie komme ich zu meinem Ersttermin / -gespräch?
Bitte drücken sie ganz oben am Bildschirm auf den Button KONTAKT / ANFAHRT
oder
Sie erreichen mich von Mo – FR, zwischen 9:00 Uhr und 18:00 Uhr
Ausgenommen Feiertage und im Urlaub (siehe Startseite - Aktuelles)
Via Telefon:    +43(0)664 576 11 92
Via E-Mail:     Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Wenn ich telefonisch nicht erreichbar bin oder Sie mich per E-Mail kontaktieren, dann hinterlassen Sie mir bitte eine Nachricht mit Namen, Telefonnummer und Ihr Anliegen. Ich freue mich sehr auf Ihre Anfrage und melde mich verlässlich am selben Tag oder spätestens am nächsten Werktag zurück.
Beim ersten Telefonat vereinbaren wir dann einen gemeinsamen Kennenlerntermin. Dieser findet in der Regel innerhalb von 14 Tagen statt. Sie bekommen von mir dann noch eine E-Mail zugesandt, in welcher schon vorab die Rahmenbedingungen übermittelt werden, so dass diese dann, beim Kennenlerngespräch, besprochen werden können. 

Treffen finden ausschließlich unter vorheriger Terminvereinbarung statt!

6.)        Wo finde ich die Praxis?
Bitte drücken sie ganz oben am Bildschirm auf den Button KONTAKT / ANFAHRT

Meine Praxis in Innsbruck befindet sich in der:
Adamgasse 16 / 2. Stock - Lift vorhanden
AT - 6020 Innsbruck 
Über den Routenplaner finden Sie leicht zu mir.  
Es stehen ausreichend öffentliche Parkplätze zur Verfügung oder benützen Sie die Landhaus- / Casinotiefgarage oder alternativ die Hauptbahnhoftiefgarage.
 

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7.)    Wie lange dauert eine Einheit und wo liegen die Kosten dafür?
Dauer, für Therapie, Beratung, Coaching und Einzelselbsterfahrung, liegt in der Regel bei 50 oder 90 Minuten.
Jedoch kann dies variieren, je nach individuellen Bedürfnissen oder bei Gruppen, je nach Gruppengröße, bzw. je nach Thema. Bei Seminaren, Schulungen, Trainings, Vorträgen und Workshops gelten individuelle Vereinbarungen. Dementsprechend variiert auch die Honorarnote. 
Präzise Angaben finden Sie jedoch unter dem Button MEIN ANGEBOT 
Hier vielleicht gleich evrlinken?
Auch Angaben zu eventuellen Ansprüchen von Rückerstattungen durch Krankenkassen und Dergleichen sind dort angeführt. 


8.)    Welche Bestimmungen / Gesundheitsmaßnahmen sind zu beachten, beim Betreten der Praxisräumlichkeiten? 
Es gelten immer die zurzeit ´bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, für niedergelassene nichtärztliche Gesundheitsberufe. Genaueres dazu finden Sie auf:
https://www.sozialministerium.at/
https://www.gesundheit.gv.at/index.html


9.)    Was bedeutet „Am Puls Der Zeit“?
Am Puls Der Zeit bedeutet für Sie und mich, dass ich mich ständig weiterbilden werde, um stets qualitativ wertvolle Arbeit leisten zu können! 
Mehr dazu unter den Button ÜBER MICH, im Unterpunkt WERDGANG UND QUALIFIKATIONEN
Hier viwlwlicht gelich wieder verlinken?